Die Ludwigsburger Hütte liegt auf 1935 m am Westhang des nördlichen Geigenkamms, knapp unterhalb der Baumgrenze auf einer idyllischen Waldwiese. Umgeben ist sie von der wildromantischen Landschaft der Ötztaler Alpen. Der Blick hinüber zur Bergkette des Kaunergrats zählt zu den schönsten Ausblicken in den Ostalpen.

Schon der kurze Zustieg und die idyllische Lage inmitten eines riesigen, naturfreundlichen "Abenteuerspielplatz" machen die Hütte zu einem idealen Ziel für Familien. Auf einem richtigen Spielplatz bei der Hütte können selbst kleinere Kinder nach Herzenslust herumtollen. 

Die Talstation der Materialseilbahn befindet sich direkt am Parkplatz. Gepäckbeförderung ist gegen eine geringe Gebühr möglich, für Familien kostenlos.

Das Gebiet eignet sich im Frühjahr auch für Skitouren. Hier ist der bestens ausgestattete Winterraum ein guter Ausgangspunkt.

Lage: 1935 m, Pitztal - Tirol

Alpenvereinshütte der Kategorie I - Bewirtschaftete Hütte
Eine Reservierung bei der Hüttenwirtin wird generell empfohlen.

Hüttenwirtin: Anja Holzknecht

Telefon: +43 (0) 5414 / 20 20 4
Mobil: +43 (0) 664 / 92 47 74 8

E-Mail: info@ludwigsburger-huette.at
Homepage: www.ludwigsburger-huette.at

Der Hüttenflyer zum Download.

 

Hütten-Koordinaten

UTM (WGS84): 32T Ost 0638338 / Nord 5219523
B/L (Lat/Lng, WGS84): N 47° 06`   53" / E10° 49`    25"

Acht Schlafplätze in Zweierzimmern; 32 Matratzenlager; zweckmäßige Waschräume; Dusche; Trockenraum; gemütlicher Aufenthaltsraum; zwei große Terrassen; durchgehend warme Küche; Handy-Empfang.

Außerhalb der Saison ist ein Winterraum mit 12 bis 15 Matratzenlager bei getrenntem Schlaf- und Aufenthaltsraum mit DAV-Schlüssel zugängig.

Die Talstation der Materialseilbahn befindet sich direkt am Hüttenparkplatz und kann gegen eine geringe Gebühr zum Gepäcktransport genutzt werden.

Seit 2004 ist die Ludwigsburger Hütte mit dem Umweltgütesiegel der Alpenvereine ausgezeichnet. Sie wird kontinuierlich unter Rücksichtnahme von Umweltgesichtspunkten modernisiert. Brandschutz- und Rauchmeldeanlage sind auf dem aktuellen Stand der Technik. Die Hütte ist weitgehend energieautark und bezieht sowohl Strom als auch Warmwasser vor allem aus Sonnenenergie.

Seit 2015 wird das gesamte Abwasser vor Ort biologisch geklärt. Die bestehenden Klärgruben wurden mit einem speziellen Wirbelbettverfahren nachgerüstet. Die Nachrüstung war im Vergleich zu anderen Varianten sehr kostengünstig. Die Anlage ermöglicht eine energieeffiziente Abwasserreinigung und belastet somit das Energiesystem der Hütte nicht. Das Wirbelbettverfahren ist eine Entwicklung der Greive Abwassertechnik GmbH. Die Besonderheit des Systems liegt in der Ausführung ohne Vorklärbecken. Es fällt deswegen nur stabilisierter Überschuss-Schlamm an, der leicht zu entwässern ist.

Liebe Bergfreunde,
ob ein Dreitausender, eine leichtere Bergtour oder nur ein paar Tage Erholung auf unserer familienfreundlichen Ludwigsburger Hütte, verwöhnen wir sie gerne mit  Schmankerln und Spezialitäten, aus Produkten der Pitztaler Region.
Wir freuen uns wenn wir sie auf der Ludwigsburger Hütte begrüßen dürfen.

Anja mit ihrem Team


Hüttensaison 2017

15.06.2017 bis 17.09.2017


Nächtigungspreise: 

Für die Hüttensaison 2017 gelten neue Nächtigungstarife: 

Alpenvereinsmitglieder

Erwachsene

Junior
(19-25 Jahre)
Jugendliche
(7-18 Jahre)
Kinder
(bis 6 Jahre)
Zimmerlager14,00 €14,00 €10,00 €  7,00 €
Lager  9,50 €  8,50 €  7,00 €  0,00 €
Nichtmitglieder
Zimmerlager24,00 €24,00 € 20,00 €14,00 €
Lager19,50 €18,50 €17,00 €  6,00 €

  

Verpflegungspreise: 

Frühstück Erwachsene8,90 EuroKinder 3-10 Jahre 6,00 Euro
Halbpension (3-10 Jahre)18,00 EuroFrühstück & 3-Gänge-Menü am Abend
Halbpension (ab 11 Jahren)26,00 EuroFrühstück & 3-Gänge-Menü am Abend
Vollpension (3-10 Jahre)25,00 EuroFrühstück & Mittagessen & 3-Gänge-Menü
Vollpension (ab 11 Jahren)35,00 EuroFrühstück & Mittagessen & 3-Gänge-Menü


Wir sind Teil der DAV Hüttenkampagne "So schmecken die Berge".
Auf Alpenvereinshütten mit dieser Auszeichnung kommen nur die besten Speisen und Getränke auf den Tisch. Der Großteil der Produkte stammt aus einem Umkreis von 50 Kilometern – und möglichst aus ökologischer Berglandwirtschaft.  Es gilt: so lokal und regional wie möglich.


Storno:

Sollten nach Reservierung gemäß Punkt 1 des Hüttenreglements  einzelne oder alle vom Gast reservierten Schlafplätze nicht in Anspruch genommen werden, so werden bei Rücktritt bzw. Nichtantritt des Gastes folgende Stornogebühren pro Schlafplatz und Nacht fällig:

  • Bei Rücktritt bis 2 Wochen vor Beginn des Aufenthaltes: Kostenfrei
  • Bei Rücktritt bis 1 Woche  vor Beginn des Aufenthaltes: € 5,00
  • Bei Rücktritt innerhalb 6 Tagen vor Beginn des Aufenthaltes bzw. bei Nichtantritt: € 10,00

Stornogebühren fallen auch bei schlechtem Wetter an!

Hüttenruhe: Von 22:00 bis 6:00 Uhr.

Bitte bedenken Sie, dass auch auf der Ludwigsburger Hütte die Pflicht besteht, einen Schlafsack zu benutzen.

In der Hütte darf nicht geraucht werden.

Das Betreten der Schlafräume ist mit Bergschuhen nicht gestattet.

Das Essen und Trinken in den Schlafräumen sowie offenes Feuer ist untersagt. Der Abfall ist mit nach Hause zu nehmen.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Internationale Fernverbindungen bis Imst. Mit dem Linienbus bis zur Bushaltestelle Zaunhof-Moosbrücke. In ca. 15 Minuten zu Fuß zur Talstation der Materialseilbahn in Zaunhof-Grüble.

Mit dem Auto:
Mautfrei über Reutte/Fernpass: Auf der A7 über Kempten zur österreichischen Grenze; weiter auf der B179 zum Fernpass bis Nassereith. Auf der B198 nach Imst und Richtung Pitztal. Ca. 15 Kilometer durch das Pitztal bis es ungefähr 500 Meter nach der Ortschaft Wiese scharf links nach Zaunhof abgeht. Dem Straßenverlauf folgend durch den Ort bis zum Parkplatz neben der Materialseilbahn.

Forstweg - ca. 2 Stunden - geeignet für Moutainbikes und Kinderwagen
Vom Parkplatz links bergauf auf dem Teersträßchen, das später in einen Forstweg übergeht. in ca. 2 Stunden

Wald-/Winteraufstieg - ca. 1,5 Stunden
Kürzer aber steiler ist der Waldaufstieg, der nach etwa 10 Minuten an einer Stützmauer vom Teersträßchen rechts abzweigt und später den Forstweg immer wieder quert.

Historischer Almenweg - ca. 1,5 Stunden - Unser Tipp
Dem Waldaufsieg folgen, bis dieser zum ersten Mal den Forstweg quert. Hier auf dem Forstweg bleiben und dann rechts auf den historischen Zustieg wechseln. Dieser Weg wurde 1930 extra für den Bau der Hütte mit vielen Trockenmauern liebevoll angelegt und weist nur sanfte Steigungen auf.
Dieser bequemere Zustieg ist mit einem eigens hierfür entworfenen Wegweiser gekennzeichnet. Auf dem kleinen runden, in brauntönen gehaltenen Schild ist ein Mann zu sehen, der einen beladenen Esel führt.

Hoher Gemeindekopf (2771 m)
Abwechslungsreiche Bergwanderung zum prächtigen Aussichtsgipfel.
Aufstieg: ca. 2 Stunden

Lehnerjoch (2510 m)
Bergwanderung über Almböden und Alpenrosenhänge hoch zum Joch, von dem aus mehrere Gipfel bestiegen werden können.
Aufstieg: ca. 2 Stunden

Schafhimmel (2820 m)
Vom Lehnerjoch nördlich über Almwiesen und versicherte Passagen zum Panoramagipfel.
Aufstieg: ca. 3 Stunden

Kreuzjöchelspitze (2908 m)
Vom Schafhimmel über teils versicherten, teilweise ausgesetzten Grat (II-II) zum Gipfel. Abstieg über Schuttrinne und kurzer Gegenanstieg zum Hohen Gemeindekopf; Trittsicherheit erforderlich.
Gesamtgehzeit: ca. 7,5 Stunden

Nördlicher Lehner Grieskogel (3032 m)
Vom Lehnerjoch südlich über den Nordwestgrat zum Gipfel des großartigen Aussichtsberges; Trittsicherheit erforderlich.
Aufstieg: ca. 3 Stunden

Fundusfeier (3079 m)
Über Lehnerjoch in südöstlicher Richtung abwärts durch Mulde, vorbei an Blockkegeln, aufwärts über steilen Schrofen zur Feilerscharte (2926 Meter), von dort auf gut gestuftem Felsgrat zum Gipfel; Trittsicherheit erforderlich.
Aufstieg: ca. 3,5 bis 4 Stunden

Wildgrat( 2971 Meter)
Über Gemeindekopf, Riegetal, dann aufwärts über steile Schutt- und Schrofenhänge auf die Westschulter des Wildgrats und empor zum Gipfel.
Aufstieg: 4 bis 4,5 Stunden

Panorama-Rundweg
Herrliche Bergwanderung über blumenreiche Wiesen, an Bachläufen vorbei und durch interessante Blockfelder ober halb des Eschelbach-Abbruchs.
Gehzeit: ca. 2,5 Stunden

St. Leonharder Höhenweg
Sehr lohnender Höhenweg über Schuttkare, Bäche und Blockwerk (teils versichert) über das Mauererköpfl (2528 m) bis Piösmes. Herrliche Tiefblicke ins Pitztal und zum Kaunergrat gegenüber. Zwei Abstiegsmöglichkeiten nach St. Leonhard.
Gehzeit: ca. 7,5 Stunden


Kleine Pitztalrunde

1. Tag: Jerzens, Talstation Hochzeigerbahn (1450 m), mit der Bahn zur Mittelstation (2000 m) von dort zur Erlanger Hütte (2550 m).
Gehzeit: ca. 4 Stunden

2. Tag: Erlanger Hütte (2550 m) zum Lehnerjoch (2510 m) zur Ludwigsburger Hütte (1935 m). Gipfelmöglichkeiten: Fundusfeiler (3079 m), Nördlicher Grieskogel (3032 m) oder Schafhimmel 2820 m).
Gehzeit: ca. 3 Stunden - mit Gipfel ca. 4,5 bis 7 Stunden

3. Tag: Ludwigsburger Hütte (1935 m) zum Hohen Gemeindekopf (2771 m) durch das Riegetal zur Mittelstation der Hochzeigerbahn.
Gehzeit: ca. 4,5 Stunden.


Tipp für Weitwanderer auf dem E5
Mit dem Postbus von Wenns bis Zaunhof, Aufstieg zur Ludwigsburger Hütte, Übergang zur Frischmannhütte und Abstieg über Köfels ins Ötztal zum Bus nach Zwieselstein.


Variante zum E5 über Fundusscharte … auf ‚Ötzis‘ Spuren?  
Vor zehn Jahren hat es Aufmerksamkeit erregt: Das „Steinzeit-Experiment“ des SWR. In einem naturgetreu nachgebauten Dorf am Bodensee testeten damals mehrere Familien, ob bzw. wie sie mit der Lebensweise von vor vielen tausend Jahren klar kommen könnten. Eine besondere Aufgabe erwartete zwei der Familienväter: Sich mit zeitgenössischer Ausstattung auf ‚Ötzis‘ Spuren bis nach Bozen durchschlagen. Die Route führte sie an der Ludwigsburger Hütte vorbei über die Fundusscharte vom Pitz- ins Ötztal. Genau dieser Abschnitt bietet auch eine lohnende und vor allem viel ruhigere Alternative zu den Etappen vier und fünf des 

E 5. Hier geht es zur ausführlichen Beschreibung.


Die Pitztaler Runde
Die Gemeinschaft der Pitztaler Sektionen stellt in der Broschüre "Pitztaler Runde" ihre Unterkünfte vor und macht außerdem Vorschläge für einen abwechslungsreichen Aufenthalt in Höhenlagen zwischen 800 und rund 3800 Metern. Tipps zur Tourenvorbereitung und zum Aufenthalt auf Alpenvereinshütten runden diese Broschüre ab. 


Pitztaler Sonnenrunde
Rund um Hochzeiger und Wildgrat - ein Tourentipp für Familien und Genusswanderer.
Bevor die Flanken steiler und felsiger werden, präsentiert sich das vordere Pitztal sonnendurchflutet und grün. Die Berge oberhalb von Arzl, Wald, Leins und Jerzens laden gerade diejenigen ein, die es nicht so mit schroffen Gipfeln haben, sondern das lieblichere Berggelände bevorzugen.
1. Tag: Jerzens – Hochzeiger – Wildgrat – Erlanger Hütte 
2. Tag: Erlanger Hütte – Ludwigsburger Hütte mit Gipfeloption Fundusfeiler 
3. Tag: Ludwigsburger Hütte – Hoher Gemeindekopf – Jerzens 
Hier geht es zum Flyer.

Erlanger Hütte (2550 m)
Über Lehnerjoch (2510 m).
Gehzeit: ca. 4 Stunden.
Alternativ: Aufstieg über den Hohen Gemeindekopf auf den Wildgrat. Abstieg zum Wettersee und zur Erlanger Hütte.
Gehzeit: ca. 5 Stunden.

Hochzeigerhaus (1829 m)
Über den Hohen Gemeindekopf durchs Riegetal zur Hütte.
Gehzeit: ca. 4,5 Stunden.
Alternativ: Ab Riegetal über Hochzeiger (2560 m).
Gehzeit: ca. 5,5 Stunden.

Frischmannhütte (2192 Meter)
Über das Lehnerjoch und die Feilerscharte.
Gehzeit: ca. 4,5 Stunden.

Hauerseehütte (2383 Meter)
Über die Frischmannhütte (evtl. Übernachtung) und das Felderjoch zur Hütte.
Gehzeit: ca. 9 Stunden.

  1. Wie bekommt man den "perfekten Kaiserschmarrn" hin? Oliver Banyai, in der zweiten Saison Koch auf der Ludwigsburger Hütte, verrät sein Rezept im Filmbeitrag von TV Oberland. Probieren Sie es aus! Oder genießen Sie ihn nach einer Wanderung direkt vor Ort, auf der Sonnenterrasse der Hütte.
    http://otv.at/kochen-kaiserschmarren-ludwigsburger-huette/
  2. A propos Wanderung: Auch Tourentipps rund um die Hütte - aus erster Hand von Pächterin Anja - gibt es jetzt im Filmbeitrag:
    http://otv.at/wandertipp-ludwigsburger-huette/

Berichte