Ganz im Zeichen der Feuerberge steht die Kanareninsel La Palma. Im Nordteil übt der enge Weg durch die mächtige Caldera eine magische Anziehungskraft auf Wanderer aus. An ihren Rändern führen Pfade über die höchsten Erhebungen bis zur Sternwarte auf dem Roque de los Muchachos. Das Innere des imposanten Einsturzkraters liegt oft unter einem Nebelmeer, was die Gipfel und Zacken noch malerischer erscheinen lässt. Weit schweift der Blick hinunter zu den Küsten und zu den Nachbarinseln La Gomera und Teneriffa mit dem allgegenwärtigen Teide. Schwarze Lava und bizarre Kraterlandschaften kennzeichnen die „Route der Vulkane“ auf der Südhälfte. Im frühen Abendlicht ergeben sich faszinierende Farbenspiele mit dem Hellgrün der Lärchen, dem Weiß der Wolken und den Blautönen von Himmel und Meer. An den schroffen Küsten mit spritzender Gischt finden sich auch einzelne lohnende Strände. Ulrich Stark hat die Insel zuletzt Anfang 2018 erkundet und berichtet von seinen Eindrücken am Donnerstag, 5. September. Beginn ist um 20 Uhr in der Restauration des Sportzentrums Ost, Fuchshofstraße 66.

La Palma: Von Feuerbergen geschaffenes Wanderparadies